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Wenn der Erblasser möchte, dass seine Wünsche auch nach seinem Tode tatsächlich umgesetzt werden, so kann sich die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers empfehlen. Dieser sorgt nach dem Ableben des Erblassers für die Umsetzung seines letzten Willens.

 

Testamentsvollstreckung kann nur mit einer letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag, gemeinschaftliches Testament usw.) angeordnet werden. Dabei kann der Erblasser einen oder mehrere Personen als Testamentsvollstrecker benennen oder dieses Recht auf bestimmte Personen übertragen. Auch kann er anordnen, dass das zuständige Nachlassgericht einen Testamentsvollstrecker benennt.

 

Gründe für die Einsetzung eines Testamentsvollstreckers können sein:

 

-   Erleichterung der Abwicklung der Erbschaft bei der Einsetzung mehrerer familienfremder Erben oder mehrerer sozialen Einrichtungen,

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-   wenn das zu vererbende Vermögen einen erheblichen Umfang hat und deshalb eine professionelle Verwaltung benötigt,

 

-   wenn eine Verwaltung durch eine Erbengemeinschaft schwierig oder unerwünscht ist, etwa dann, wenn zum Nachlass eine Firma gehört

 

-   die Erben sind behindert, geschäftlich unerfahren oder minderjährig. Häufig wird deswegen die Testamentsvollstreckung auflösend bedingt mit dem Erreichen bestimmter Altersstufen der Erben (18, 21, 25 oder 30 Jahre),

 

-   wenn die benannten Erben zerstritten sind und der Erblasser nicht davon ausgeht, dass diese das Erbe ohne weiteren Streit untereinander aufteilen,

 

-   die Erbschaft soll auf familienfremde Dritte oder sozilae Einrichtungen verteilt werden,

 

-   der Nachlass soll dem Zugriff der Eigengläubiger des Erben entzogen werden

 

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Der Erblasser bestimmt den Aufgabenkreis des Testamentsvollstreckers in seiner letztwilligen Verfügung. Fehlt es an ausdrücklichen Regelungen, so muss sich der Testamentsvollstrecker um die Begleichung der Nachlassverbindlichkeiten kümmern sowie den Nachlass abwickeln, indem er ihn entweder in Natura an die Erben aufteilt oder die Nachlassgegenstände veräußert und den Erlös verteilt. Wenn der Erblasser eine Dauertestamentsvollstreckung bestimmt hat, so verwaltet der Testamentsvollstrecker dauerhaft oder für einen gewissen Zeitraum das Erbe.

 

Herr Rechtsanwalt Dr. Kramp beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Erbrecht und ist Fachanwalt für Erbrecht. Um auch Testamentsvollstreckungen optimal abwickeln zu können, hat Herr Rechtsanwalt Dr. Kramp einen Testamentsvollstreckerlehrgang bei der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V. (DVEV) mit abschließender Prüfung und Zertifizierung absolviert.

Heilbronn, den 2.6.2014 

Dr. Kramp

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht

Rechtsanwalt und Fachanwalt Dr. Andreas M. Kramp
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